Geschichte

Die eigentliche Idee eine Narrenakademie zu gründen, hatte Prinz Hildanus Hans I. Steinhäuser. Er verkündete in seiner Proklamation:


„Mit sofortiger Wirkung gründe ich eine Narrenakademie. Wegen der besonderen Verdienste meiner Pfeffermäuse um die Narretei erhält das hohe Haus den Namen „Hildanus-Pfeffermus-Akademie“. Bis zur Fertigstellung des neuen Akademiegebäudes wird vorläufig im Sitzungssaal des alten Rathauses getagt. Es soll festgestellt werden, ob sich durch die regelmäßigen Tagungen meiner Akademie in diesem Hause eine närrische Befruchtung bemerkbar macht.“


Zwei Monate nach Verlesen dieser Proklamation versammelten sich die Spitzenkräfte des Hildener Karnevals als Mitglieder der Hildener Narrenakademie zu ihrer ersten Arbeitstagung. Den Vorsitz führte der Präsident des Karnevalsausschuss Dr. Emil Schmidt. Die Hauptaufgabe der Akademie sollte darin bestehen, den Hildener Karneval in die benachbarten Städte zu tragen. Die Tatsache, dass es sich bei der Narrenakademie nicht um eine neue Karnevalsgesellschaft handelt, sondern um die Zusammenfassung der Spitzenkräfte des Hildener Karnevals, wurde besonders hervorgehoben. Heinz Frauenkron wurde als „Professor Dr. humoris causa“ zum 1. Präsidenten der Narrenakademie gewählt. So verwundert auch nicht die Tatsache, dass viele Hildener Künstler aus den Reihen der Narrenakademie kamen und bei den Hildener Karnevalsveranstaltungen auftraten.


Seit 1972 gibt es ein Kinderprinzenpaar in Hilden. Die Idee dazu kam von den Akademikern. Sie fühlten sich für die Aus- und Fortbildung des närrischen Nachwuchses verantwortlich. Seit dem führt die Narrenakademie jedes Jahr ein Kinderprinzenpaar mit viel Professionalität, Aufmerksamkeit und Umsicht durch die Session.